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Buch - Die homöopathische Behandlung der Neurodermits bei Kindern und Jugendlichen

Buch "Die homöopathische Behandlung der Neurodermitis bei Kindern und Jugendlichen"

Autoren:  Dr. med. Roland Eichler und Dr. med. Horst Frank
Verlag: Haug-Verlag
100 Falldokumentationen aus der Praxis, 364 Seiten, 138 Abb. geb.
Preis: 39,95 € inkl. MwSt.
ISBN 3-8304-7127-0

Leserbriefe aus Homöopathie-aktuell

Ist ein Hörsturz homöopathisch heilbar?

 Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Freundin Sigrid in Hamburg, die mir oft bei Besuchen homöopathische Mittel verabreicht, meinte, ich müßte mir in meiner Region einen Arzt suchen, der homöopathisch arbeitet, da meine gesundheitlichen Probleme nicht aus der Ferne gelöst werden können. Da sie Mitglied der Deutschen Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens e. V. ist, gab sie mir ein Exemplar Ihrer Zeitschrift, das ich mit viel Interesse gelesen habe.

Nun wende ich mich an Sie mit der Bitte, einen homöopathischen Arzt in meiner näheren Umgebung zu finden.

Ich wohne in einem kleinen Ort im Vogtland in Sachsen, 15 km von Plauen, 9 km von Reichenbach entfernt, aber Thüringen und Greiz sind auch nur 10 km weit weg.

Im Frühjahr 2008 hatte ich den ersten Hörsturz, der zu Hörbeeinträchtigungen führte, die aber wieder verschwanden.

Während dieser Zeit hatte ich große Ängste, die ich mir nicht erklären konnte, war niedergeschlagen und erhoffte mir von meiner Hausärztin Hilfe. Da die Einnahme von Johanniskrautmedikamenten keine Veränderung meines Zustandes brachte, erhielt ich auf meinen Wunsch eine Überweisung zur Psychotherapie, die aus einer Stunde bestand „da kein Therapieplatz frei und meine Ängste auch nicht krankhaft wären ...". Am 29.09.2008 kam nun der 2. Hörsturz mit der Diagnose Meniere-Krankheit, und Verdacht auf Diabetes mellitus nach Glukosetoleranztest, dem 'widersprach meine Hausärztin nach 2 Tagen Blutzuckertagesprofil.

Nun soll ich 3 -4 Monate Betahistin nehmen, wobei der Neurologe 3x2, der HNO-Arzt aber 3x1 vorschlägt, und ich als Patient nicht weiß was richtig ist.

Ich glaube aber inzwischen, ich bräuchte eine Behandlung, die die Ursache des Hörsturzes ermittelt und dann gezielt Verbesserung meines Gesundheitszustandes bewirken kann bis zu Heilung.

Ich bitte Sie sehr herzlich, mir zu helfen, einen homöopathischen Arzt zu finden.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

 

Antwort Dr. Rampold:

„Liebe Frau B.,

Hörsturz und Menière sind homöopathisch heilbar, via Akupunktur übrigens auch; von wiederholten oder schweren Hörstürzen kann aber vermindertes Hörvermögen oder ein Ohrgeräusch als Restschaden zurückbleiben. Betahistin, Trentalinfusionen usw. sind in ihrer Wirksamkeit gegen Hörsturz und Menière nicht gesichert, d.h. bieten vor solchen Schäden keinen ausreichenden Schutz!

Sie haben somit Recht, nach homöopathischen Behandlern zu fragen. Und Sie haben insofern Glück, als es in relativer Nähe zu Ihrem Wohnort eine HNO Ärztin gibt, die klassische Homöopathie macht und das sogar in Kassenpraxis: ...

... Ich hoffe, Ihnen hiermit ausreichend weitergeholfen zu haben, empfehle umgehende homöopathische Fallaufnahme um Restschäden am Gehör zu vermeiden und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Veronika Rampold

P. S. Tipp für meinen Kollegen, der Sie homöopathisch aufnimmt: Die bekannteste allopathische Arzneimittelgruppe, die Tinnitus mit Hörminderung erzeugen kann, sind die Salizylate. Salicylicum acidum und Natrium salicylicum dürften somit, neben den Chininderivaten, an denen bei allopathischem Gebrauch ähnliche Nebenwirkungen beobachtet wurden, die am häufigsten heilsam wirkenden Mittel bei Hörsturz sein. Beide ersteren liegen in meiner Praxis als C200 vor, und falls Frau Baumann eines dieser Präparate bekommen soll, kann ich ihr oder der Praxis des Kollegen aufm Postwege davon abgeben - kurzer Anruf oder e-Mail mit Angabe der Adresse, an die die Arznei gehen soll, genügt!"

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