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Buch - Impfungen - Sinn oder Unsinn?

BuchImpfungen – Sinn oder Unsinn?"Imfpungen - Sinn oder Unsinn
Impfschäden, ihre Therapie und Vorbeugung

Autorin: Torako Yui
Verlag: Narayana-Verlag
Seiten: 180 S., geb. 2012
Preis: 19,80 € inkl. MwSt.
ISBN: 978-3-9417-0638-5

 

Artikel aus Homöopathie-aktuell

Im Einklang mit Körper und Seele

– sprechen mit dem inneren Arzt

von Anne Gierse, Therapeutin in der Onkologie bis 2006

Menschen in der Krankheit, und besonders onkologische Patienten, nehmen sich die Zeit sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen. So weiten und befreien sie - gerade da - wo das Leben eingeengt ist, wo der Mut zu sinken droht.
- Lebens(t)räume -
Ein Mensch, der nicht mehr träumt, ist nicht etwa ein Realist, sondern der hat es aufgegeben, vom Leben etwas zu erwarten, der hat begonnen, sich in ein Loch einzugraben. Wer keine Hoffnung mehr hat, beispielsweise gesund zu werden, aus einer Enge herauszufinden, der ist lebendig tot.
Wie viele Menschen leben so hoffnungslos, sehen nur noch alles dunkel und leer?
Dabei sind Hoffen und Träumen die Voraussetzung, um an Leib und Seele gesund werden zu können oder es zu bleiben.

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Verwirrte Seelen junger Menschen

von Dr. med. Ernst Trebin

Die Arbeit mit der Homöopathie ist dann besonders spannend und auch faszinierend, wenn es darum geht, eine ungesunde psychische Verfassung, eine Störung im Verhalten eines Menschen, zurecht zu rücken. Das ist nicht unbedingt einfach, denn oftmals handelt es sich um eine einseitige Krankheit, d. h. um eine gewisse einförmige Störung ohne die individuellen Merkmale, die für unsere homöopathische Arbeit entscheidend sind zur Auswahl unserer Medikamente. Wie immer ist unsere Tätigkeit mit der Kriminalistik zu vergleichen, wir müssen einzelne Indizien sammeln, um daraus das Profil der zu wählenden Arznei heraus zu arbeiten. Selbst wenn diese Suche erfolgreich ist, kann die Behandlung zäh verlaufen, zum Teil weil ein schon lange bestehendes Krankheitsbild vorliegt, das eingeschliffen und tief verankert ist, zum Teil weil die Lebensumstände, innerhalb derer sich die Krankheit manifestiert hat, belastend und schwierig sind.
Unter anderem gilt dies für das Krankheitsbild ADHS, das ist das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom.

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Vom Schulmediziner zum Homöopathen - 10. Teil

Die Bedeutung von Ignatia am Beispiel eines Scheidungskindes

von Dr. med. Ralf Werner

Kinder, deren Eltern sich scheiden lassen, müssen etwas „schlucken", was sie nicht „schlucken" wollen. Egal, was für eine Arznei einem Scheidungskind z.B. beim Heuschnupfen bisher geholfen hat, bei einer Scheidungssituation ist an dem erfolgreichen Einsatz von Staphisagria und Ignatia die erfolgte Resonanzänderung zu erkennen. Jedes Scheidungskind kommt unvermeidlich in die Resonanzen der unterdrückten Wut und Verzweiflung, wobei die „Ignatia-Verzweiflung" überwiegt.

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Organon - 4. Teil

von Dr. med. Gerhardus Lang

Zuletzt haben wir festgestellt, dass nach Hahnemann die durch unsere Sinne wahrnehmbaren Symptome die „Gestalt der Krankheit" zur Darstellung bringen. Sie „repräsentieren die Krankheit in ihrem ganzen Umfange"..." sie bilden zusammen die wahre und einzig denkbare Gestalt der Krankheit." Die „Gestalt der Krankheit" ist also „denkbar" im Gegensatz zu den Symptomen, die „wahrnehmbar" sind. Was wir da so denken, ist also eine Vorstellung, ist der Begriff, den wir uns von der Krankheit bilden. Die alleinige Wahrnehmung ist unvollständig, ihr muss der zughörige Begriff durch unser Denken hinzugefügt werden. Erst dann wird es zur „Erfahrung", weshalb Hahnemann im Vorgänger des Organon von der „Heilkunde der Erfahrung" spricht.

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Naturheilverfahren in der Augenheilkunde

von Dr. med. Karl-Uwe Marx

Wenn man sich vor ca. 60 Jahren über Naturheilverfahren unterhalten hätte, dann hätten sicher die älteren Damen eigene Erfahrungen beisteuern können, Beispiele nennen können, wie sie selbst in ihrer Familie bei Augenkrankheiten Naturheilverfahren angewendet haben.
Man hätte berichtet von Kompressen mit Kamillenaufguss oder Ringelblumenaufguss beim Gerstenkorn oder beim Hagelkorn evtl. sogar vom Kneipp'schen Guss. Man hätte auch noch Kenntnis gehabt von ableitenden Verfahren, von Entgiftung und Ausscheidung und sogar von Ernährungsumstellung.
Bis heute ist leider in den Familien sehr viel Kenntnis von dieser sehr positiven guten so genannten Hausmedizin verloren gegangen. Wir erleben immer wieder, dass am Wochenende wegen eines kleinen Gerstenkorns eine besorgte Mutter mit ihrem Kind kilometerweit zum augenärztlichen Notdienst fährt.

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C-Potenzen, D-Potenzen und Q-Potenzen

Aus der Geschichte der Homöopathie und eigene Erfahrungen

von Dr. med. Gotthard Behnisch

Die Veränderung, welche in den Naturkörpern, namentlich in den arzneilichen, durch anhaltendes Reiben mit einern unarzneilichen Pulver, oder, aufgelöst, durch (langes) Schütteln mit einer unarzneilichen Flüssigkeit, entsteht, ist so unglaublich groß, daß sie an Wunder grenzt, und erfreulich, daß der Fund dieser wundervollen Veränderung der Homöopathie angehört."
Samuel Hahnemann, in die „Chronische Krankheiten", Band 1, S. 180

Ende Februar 1842 hatte Hahnemann seine 6. Ausgabe des Organon abgeschlossen. Widrige verlegerische, persönliche und politisch-soziale Umstände verhinderten eine Herausgabe für fast genau 80 Jahre! Die Homöopathie entwickelte sich weltweit auf der Grundlage der 5. Ausgabe von 1833, in die die Erkenntnisse über die Behandlung komplex-chronischer Krankheiten (Psoralehre) schon von Hahnemann eingearbeitet worden waren. Die bekannte und von Hahnemann schließlich mit zehn kräftigen Schüttelschlägen pro Verdünnungsschritt von 1:100 praktizierte Herstellung der C-Potenzen war zu dieser Zeit (1836) durch die Publikation einer Modifikation dieser Methode durch den jungen schlesischen Arzt Dr. Vehsemeyer (Berlin) verändert worden.

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MS und Sterilität (Dysmenorrhö)

von Dr. Alfons Geukens

Am 2. Juni 2004 kommt eine Frau, blond, 32 Jahre, mit ihrem Mann in die Sprechstunde.
Sie sagt: „Ich will schwanger werden. Ich habe Ihren Namen von..."
Ihr Mann sagt: „Wir haben es verschiedene Male mit In-Vitro-Fertilisation versucht (1) aber es misslang jedesmal. Und sie hat auch MS..."
„Was meinen Sie mit MS (2)?" (In einem chronischen Fall konsultiere ich immer laut Hahnemanns Anweisungen in der 6. Ausgabe des Organons: § 84 bis 99). Ihr Mann antwortet: „Die Symptome sind jetzt wieder weg, mit der MS hat sie jetzt keine Probleme mehr...fast keine... sie hat Kortison bekommen und sehr gut darauf reagiert."
Ich erkläre ihnen, dass ich alle Symptome brauche, vor allem die von vor der Einnahme des Kortisons.

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Die homöopathische Anamnese mittels der Strukturanalyse

Vortrag auf der Jahresversammlung des DZVhÄ Himmelfahrt 1988 in Berlin

von Dr. med. Manfred Freiherr von Ungern Sternberg

Bei der heißen Diskussion der siebziger und achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts über die Wirksamkeit der Homöopathie konzentrierte sich die Argumentation vor allem auf Heilungsergebnisse mit potenzierten Arzneien. Ein Gesichtspunkt scheint mir ganz wesentlich zu kurz gekommen zu sein – nämlich der des homöopathischen Krankheitsbegriffs. Letztlich geht es bei all unseren Bemühungen als Ärzte und als wissenschaftlich geforderte Homöopathen um die Kriterien, unter denen ein Mittel homöopathisch und damit wirksam wird. Und das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass der Kranke in seiner Struktur erfasst werden kann. Wenn wir die Art, so zu erkranken, verstanden haben, können wir auch die Umstände erkennen, unter denen er krank geworden ist. Ohne Erkenntnis des zu Heilenden aber ist das heilende Mittel nicht zu finden.

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Organon - 8. Teil

von Dr. med. Gerhardus Lang

Im § 56 setzt sich Hahnemann mit dem Gedanken der „Isopathie" auseinender, die zu seiner Zeit von Homöopathen aufgebracht wurde. Es sollte das „Miasma", nur hoch genug potenziert, eine Krankheit durch sich selbst heilen, es sollte dem Simillimum ein Simillimum entgegen gesetzt werden. „Dieses Heilen Wollen durch eine ganz gleiche Krankheitspotenz widerspricht aber allem gesunden Menschen-Verstande und daher auch aller Erfahrung."
Später hat Hahnemann aber zugestanden, dass aus menschlichen Krankheitsprodukten gewonnene Potenzen durchaus nützlich sind, wenn sie nach Symptomen-Ähnlickeit und nicht nach Krankheitsnamen verordnet werden. So verfahren wir auch heute bei der Gabe von den aus Krankheitsstoffen gewonnenen Nosoden, z. B. Tuberculinum oder Carcinosinum. Wenn wir die typischen Symptome dieser Arzneien bei unserer Fallaufnahme vorfinden, so geben wir diese Nosoden mit gutem Erfolg. Das kann auch durchaus sein, dass Carcinosin bei Krebskranken gegeben werden muss, wenn eben die ähnlichen Symptome vorliegen. Das gleiche gilt für die familiäre Vorbelastung. Nicht jeder, der Krebs bei seinen Vorfahren hatte, benötigt Carcinosin, und manche, bei denen gar kein Krebs in der Familie ist, benötigt das Mittel.

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Wozu Spiegeleier manchmal nützlich sind

von Dr. med. Ernst Trebin

Meine Arbeit als Homöopath ist dadurch gekennzeichnet, dass ich in chronischen Krankheitsfällen eindeutig den mineralischen Arzneien den Vorrang gebe, wobei alle anderen Schätze unserer Materia medica ergänzend zum Gelingen der Kur beitragen dürfen. Aber nicht die bekannten Polychreste wie Calcium carbonicum, Arsenicum album, Phosphor, Sulfur etc. sind meine Favoriten, sondern die aus ihnen zusammengesetzten Salze wie Calcium phosphoricum, Natrium sulfuricum und viele andere mehr. Mit dieser Arbeitsweise greife ich auf den Entwicklungsstand der Homöopathen einiger Generationen vor uns zurück wie etwa Constantin Hering (1800-1880) oder James Tayler Kent (1849-1916).

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